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Die drei echten Seidenhühner gemeinsam vor ihrem Stall
Chicken4Real

Die echten Hühner hinter den Rittern der Reinen Feder

X, Die Chefin und BlackLove gibt es wirklich: drei Seidenhühner, die bei uns in Kärnten auf der Wiese leben – als Vorbilder für die 3 Ritter der Reinen Feder.

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Ganz in echt

Drei Seidenhühner. Drei Persönlichkeiten.

So sehen unsere drei Engel wirklich aus – fotografiert bei uns im Hühnergarten.

BlackLove, das schwarze Seidenhuhn im Gras
BlackLove
Das Herz · in echt

Die Sanfte der Gruppe: immer nah bei den anderen, immer mittendrin, wenn gekuschelt wird.

Die Chefin, das beige Seidenhuhn
Die Chefin
Die Weise · in echt

Der Name ist Programm: Sie entscheidet, wo gescharrt wird – und die anderen beiden folgen.

X, das weiße Seidenhuhn, schaut in die Kamera
X
Der Rebell · in echt

Mit wildem Federschopf und seinem besonderen X-Schnabel – der Punk unter den Seidenhühnern.

Aus meinem Hühnergarten

Die leise Sprache

Was ich von meinen Seidenhühnern gelernt habe

Ich möchte von den Besonderheiten der Seidenhühner berichten und davon, was ich gemeinsam mit ihnen gelernt habe.

Seidenhühner gehören zu den wenigen Hühnerrassen, die eher als Haustiere gehalten werden. Ihre geringe Eierproduktion, ihr langsames Wachstum und auch ihr dunkles Fleisch machen sie als klassische Nutztiere weniger interessant.

Ganz klein angefangen
Ganz klein angefangen

Dadurch konnten die Seidenhühner über all die Zeit einen großen Teil ihrer ursprünglichen Eigenschaften bewahren. Sie tragen also das Wissen ihrer ganzen Spezies in sich. Und da sie schon seit so vielen Jahren von Menschen geliebt und geschätzt werden, tun sich Möglichkeiten auf, die man mit anderen, oft überzüchteten Rassen vielleicht gar nicht hat.

Ihre Telepathie ist extrem ausgeprägt. Und da sie schon so viele Jahre mit Menschen verbringen, können sie auch unsere Sprache hervorragend telepathisch verstehen.

Ein Blick in den Spiegel
Ein Blick in den Spiegel

Hier sehe ich den Schwachpunkt eher bei uns Menschen.

Wir haben diese Art der Kommunikation weitgehend verdrängt oder tun solche Erlebnisse oft als Zufall ab.

„So ein Zufall, ich habe gerade an dich gedacht!“
„Ich wollte dich auch gerade anrufen!“
Und so weiter …

Am ehesten kennen wir diese Art der Wahrnehmung noch von besonders feinfühligen Menschen. Menschen, die spüren, wenn jemand lügt, die Gefühlslagen anderer wahrnehmen oder einfach ein Gefühl für etwas haben, ohne es erklären zu können.

Also zurück zum Thema.

Seidenhühner eignen sich meiner Erfahrung nach hervorragend dazu, die eigenen Fähigkeiten auszubauen oder vielleicht sogar völlig neu zu entdecken.

Wenn du ältere Seidenhühner hast und noch nie mit ihnen gesprochen hast, werden sie dir und deinem Geplapper wahrscheinlich wenig bis gar keine Aufmerksamkeit schenken. Es dauert, bis man als Telepath akzeptiert wird.

In ihren Augen sind wir meistens nur plappernde Tiere. Zumindest kommt es mir manchmal so vor, wenn ich wieder einmal mit ihnen über Gott und die Welt rede.

Ich bin voller Freude, dass mir jemand richtig zuhört und vielleicht sogar Antworten geben könnte. Und dann bekomme ich gleich den Plapperschnabel gezeigt!

Da bleibt mir oft nur, mich etwas enttäuscht dafür zu entschuldigen, dass wir Menschen halt so sind.

Mittlerweile glaube ich sogar, dass unsere menschliche Mitteilungssucht daraus resultiert, dass wir über unseren telepathischen Sinn kaum noch Verbundenheit finden.

Ich denke, wir sollten diese natürliche Fähigkeit wiederbeleben.

Hier entstehen die Geschichten – „Be True“ als Erinnerung
Hier entstehen die Geschichten – „Be True“ als Erinnerung

Geschichten zum Thema

Fünf neue Seidenhühner werden erwartet – aber nicht von mir!

Ich wollte meinen beiden Hähnen eine Freude machen und entdeckte in einer Kleinanzeige ein paar Weibchen. Ein bis zwei Stück sollten es werden. Mit fünf kam ich zurück in unseren Garten.

Und da standen sie schon. Meine beiden Hähne und Nugget, ihre bisher einzige Frau. Sie standen so im Garten, als hätten sie schon zwei Tage vorher gewusst, dass die Neuen kommen würden. Eine Überraschung war es jedenfalls keine.

Die zwei Herren mit ihren Gemahlinnen
Die zwei Herren mit ihren Gemahlinnen

Umso mehr wurde es für mich zu einem Erlebnis, zu beobachten, wie meine beiden Hähne und ihre einzige Frau Nugget – klein und zerbrechlich, dachte ich zumindest – gemeinsam und erstaunlich koordiniert die neue Rangordnung regelten.

Nugget, die Kleinste, aber immerhin die Stammfrau der beiden Herren, ging auf die anderen los wie ein Feldwebel! Ich musste lachen, weil sie teilweise gar nicht an ihre viel größeren Kolleginnen herankam. Mein Hahn musste sie sogar kurzzeitig in die Schranken weisen. Aber im Großen und Ganzen war die Eingliederung in die Familie innerhalb einer Stunde erledigt.

Und jetzt wird es wieder berührend. Ich war ein wenig enttäuscht, dass meine Überraschung gar keine Überraschung gewesen war. Ausgesprochen hatte ich das allerdings nicht.

Trotz der fünf neuen Hühner und all der aufregenden Abwechslung folgten mir die beiden Herren bis zum Haus. Für mich war es, als wollten sie mir zeigen, dass ich ihnen wichtig bin. Erst als ich ihnen in aller Ruhe sagte, dass sie ruhig zu den Neuen gehen sollten und ich es verstehen würde, machten sie sich wieder auf den Weg zu den Hot New Chicks.

Telepathie ist ehrlich

Ich sitze also neben der neuen Runde und beobachte das friedliche Garteln, als plötzlich eine Gefühlsstimmung zum Gesprächsthema wird. Es war meine Stimmung. Ich war gerade traurig, weil ich selbst kein Weibchen an meiner Seite hatte.

Als Mensch denkt man über so ein kleines Gefühl oft gar nicht groß nach. Wir haben gelernt, Gefühle zu verdrängen. Manche beherrschen das sogar in Perfektion. Verdrängung und nicht auf sich selbst hören – das sind Dinge, die uns Menschen krank machen.

Aber zurück zu unserer telepathischen Sitzung. Im ersten Moment war ich selbst verwundert, dass so etwas jetzt zur Sprache kam. Dann dachte ich darüber nach und sagte ihnen:

„Es ist, wie es ist.“

Tröstende Gedanken kamen von allen. Außer von Isabella. Sie war mittlerweile die zweite Chefin und ging zunächst überhaupt nicht auf mich ein. Wobei ich das wahrscheinlich gar nicht so richtig mitbekommen hätte, wenn nicht „D“ mit ihr ein klärendes Gespräch geführt hätte. Und zwar mit Nachdruck!

Dann lenkte auch sie ein und gab mir ein:

„Ich fühl dich.“

Wow …

In dieser leisen Sprache geht es um so viel weniger, aber sie gibt einem so viel mehr als Reden ohne Inhalt. Wenn du ein „Ich fühl dich“ wirklich spürst, dann wirst du in diesem Moment verstanden. Mehr kann man sich eigentlich gar nicht erhoffen.

Ich fühl dich.
Ich fühl dich.
Familienalbum

Frisch aus dem Hühnergarten

Ein Blick ins echte Leben der drei Engel – aufgenommen bei uns in Kärnten.

BlackLove allein auf der Wiese unter der Gartenliege
BlackLove auf Entdeckungstour im Hühnergarten
Die drei Seidenhühner gemeinsam vor dem Hühnerstall
Die Chefin, BlackLove und X beim gemeinsamen Frühstück vor ihrem Zuhause
Die drei Seidenhühner als Küken auf einer Stange
Kaum zu glauben: So klein haben die drei Engel einmal angefangen 🐣
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